2027-03-07 10:00 Uhr Workshop - Online: Kink als Spiegel Teil 3/3

Go to Checkout for 79.00 €
Price79.00 €
Go to Checkout
by Talea Kant
Price79.00 € incl. VAT

2027-03-07 10:00 Uhr Workshop - Online: Kink als Spiegel Teil 3/3

by Talea Kant

Der Psychoanalytiker Carl Gustav Jung ging davon aus, dass jeder Mensch einen Schatten in sich trägt. Gemeint sind die Anteile, die wir nicht sehen wollen, die wir verdrängt oder abgespalten haben, weil sie nicht zu dem Bild passen, das wir von uns selbst haben möchten. Diese Anteile verschwinden dadurch nicht, sie wirken im Verborgenen weiter und melden sich oft genau dann, wenn wir es am wenigsten erwarten. In einer heftigen Reaktion zum Beispiel, die uns selbst überrascht. Wer in einer devoten Rolle plötzlich inneren Widerstand spürt, obwohl er sich das Spiel gewünscht hat, stößt vielleicht genau dort auf einen Anteil, der sonst nie Raum bekommt.

BDSM funktioniert für mich wie ein Spiegel für genau diese Anteile. Er zeigt uns selten etwas Neues. Er zeigt uns das, was längst da ist, unsere Bindungsmuster, unser inneres Kind, das Bild, das wir von unserem Körper haben, und die Rolle, die wir insgeheim nie wieder spielen wollen. Was im Alltag gut verborgen bleibt, wird im Spiel plötzlich sichtbar, manchmal innerhalb weniger Minuten.

Genau darum geht es in dieser Workshop-Reihe. Wir nutzen Kink nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeug zur Selbsterkenntnis, als Einladung, genauer hinzuschauen, was das Spiel in uns auslöst und warum.

Die Reihe besteht aus drei Teilen, die aufeinander aufbauen, sich aber auch einzeln buchen lassen:

  1. Ursprung – wo unsere Muster herkommen
  2. Begegnung – wie sie in Beziehung und Machtspiel sichtbar werden
  3. Tiefe – wo die stärksten Gefühle liegen


Teil 3: Die Gefühle, die wir uns im Alltag selten erlauben, aber im Spiel nicht mehr verstecken können.

Manche Gefühle lassen sich im Alltag gut wegorganisieren. Scham, Trauer, Wut, das Bedürfnis, endlich loszulassen. Im Kink werden sie manchmal in wenigen Minuten so deutlich, dass sie sich nicht mehr ignorieren lassen. Genau darum geht es an diesem letzten Wochenende der Reihe.

Wir nähern uns der Scham, nicht um sie zu verstärken, sondern um sie als Tor zu einer größeren Freiheit zu begreifen. Wir sprechen über Verlust, Hingabe und Loslassen und darüber, warum Kontrolle abzugeben manchmal die größte Erleichterung sein kann. Wir schauen auf Perfektionismus und Leistungsdruck, die sich selbst im Spiel noch einschleichen, wenn wir nicht aufpassen. Und wir geben Wut, Trauer und all den Gefühlen Raum, die wir sonst verdrängen, weil im Kink ein Ausdruck für sie möglich wird, den der Alltag selten erlaubt.

Die vier Spiegel dieses Wochenendes

  • Scham als Tor zur Freiheit
  • Verlust, Hingabe und Loslassen
  • Perfektionismus und Leistungsdruck
  • Wut, Trauer und verdrängte Gefühle
  • Voraussetzungen: keine Vorerfahrung mit Kink notwendig, Bereitschaft zu Selbstreflexion und Austausch in der Gruppe


Dieser Workshop stellt keine therapeutische Veranstaltung dar, sondern dient der Selbstreflexion.


  • Terms of service
  • Privacy
  • Right of withdrawal
  • Legal notice
Cancel subscriptionWithdraw from contract
Powered by Tentary