
Talea Kant
Talea KantRäumen wir direkt mit dem größten Vorurteil auf. BDSM ist kein Symptom einer traumatischen Vergangenheit. Die Annahme, dass jeder, der Lust an Machtdynamiken oder Schmerzen empfindet, „repariert“ werden muss, ist schlichtweg falsch. BDSM entspringt primär der Lust, der Neugier und der Freude an intimer Grenzerweiterung. Und doch gibt es sie: Menschen, die traumatische biografische Erfahrungen mitbringen und ihren Weg in die Kink-Szene finden. Was passiert, wenn diese Welten aufeinandertreffen?
Dieser Vortrag wirft einen differenzierten Blick auf ein hochsensibles Thema. Denn eines ist klar: BDSM ist keine Therapie und führt nicht automatisch zur Heilung. Wer alte Ohnmachtserfahrungen unvorbereitet reinszeniert, riskiert schmerzhafte Re-Traumatisierungen.
Was wir gemeinsam beleuchten:
Im Anschluss können Fragen gestellt werden.